{"id":849,"date":"2024-09-11T21:13:05","date_gmt":"2024-09-11T19:13:05","guid":{"rendered":"https:\/\/juthe.at\/?page_id=849"},"modified":"2024-09-12T23:00:01","modified_gmt":"2024-09-12T21:00:01","slug":"geschichte-3","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/juthe.at\/?page_id=849","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"759\" height=\"262\" src=\"https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Geschichte.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-816\" srcset=\"https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Geschichte.jpg 759w, https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Geschichte-300x104.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 759px) 100vw, 759px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Schon 1254 wird in einem p\u00e4pstlichen Ablassschreiben von einem Minoritenkloster gesprochen, und von einer Kirche, die dem hl. Johannes dem T\u00e4ufer gewidmet war. Der Gr\u00fcnder der Klosteranlage war ein gewisser \u201aWISENTO\u2018, ein Fleischhacker mit seiner Gemahlin.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich ist es nur sehr schwer nachvollziehbar, was sich davon, bzw. ob sich \u00fcberhaupt etwas bis zum heutigen Tage erhalten hat. Aber es ist anzunehmen, dass es wohl am ehesten die Grundmauern sind und damit ein Teil dieses Gew\u00f6lbes in dem wir uns befinden.<\/p>\n\n\n\n<p>1455 gab es dann eine Neuordnung des Klosters durch die Franziskaner. In der 2. H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts war die Anlage eher verwahrlost und das Kloster aufgelassen aber aus dem Jahre 1641 haben wir einen Plan von der Neugestaltung der Anlage.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar Jahre sp\u00e4ter wurde die \u201eAntoniuskapelle\u201c geweiht. 1820 wurde es die Heimst\u00e4tte f\u00fcr das Gymnasium, sp\u00e4ter Sitz der B\u00fcrgerschule und Hauptschule, und bis heute die polytechnische Schule.<\/p>\n\n\n\n<p>1992 entdeckte Bernd J. Flor dieses Misch-Tonnengew\u00f6lbe f\u00fcr das heutige JuThe. Die Stadtgemeinde Judenburg tat das ihrige dazu und nach f\u00fcnfj\u00e4hrigen aufwendigen Umbauten und Adaptierungsarbeiten durch freiwillige Helfer konnten wir im Herbst 1997 mit dem Spielbetrieb beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seither haben wir unz\u00e4hlige Theaterproduktionen, fast immer ausverkauften Auff\u00fchrungen, Literaturabende und Musikveranstaltungen durchgef\u00fchrt. Das konnten wir nur mit Hilfe vieler heimischer Sponsoren, nunmehr fast 90 Mitgliedern und eines phantastischen Publikums, des heimischen, aber auch eines, welches weit \u00fcber unsere Bezirksgrenzen hinaus, die freundliche, gem\u00fctliche und \u00e4sthetische Atmosph\u00e4re des \u201eJudenburger Theater in der Mauer\u201c zu sch\u00e4tzen und zu lieben wei\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon 1254 wird in einem p\u00e4pstlichen Ablassschreiben von einem Minoritenkloster gesprochen, und von einer Kirche, die dem hl. Johannes dem T\u00e4ufer gewidmet war. Der Gr\u00fcnder der Klosteranlage war ein gewisser \u201aWISENTO\u2018, ein Fleischhacker mit seiner Gemahlin. Nat\u00fcrlich ist es nur sehr schwer nachvollziehbar, was sich davon, bzw. ob sich \u00fcberhaupt etwas bis zum heutigen Tage erhalten hat. Aber es ist anzunehmen, dass es wohl am ehesten die Grundmauern sind und damit ein Teil dieses Gew\u00f6lbes in dem wir uns befinden. 1455 gab es dann eine Neuordnung des Klosters durch die Franziskaner. In der 2. H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts war die Anlage eher verwahrlost und das Kloster aufgelassen aber aus dem Jahre 1641 haben wir einen Plan von der Neugestaltung der Anlage. Ein paar Jahre sp\u00e4ter wurde die \u201eAntoniuskapelle\u201c geweiht. 1820 wurde es die Heimst\u00e4tte f\u00fcr das Gymnasium, sp\u00e4ter Sitz der B\u00fcrgerschule und Hauptschule, und bis heute die polytechnische Schule. 1992 entdeckte Bernd J. Flor dieses Misch-Tonnengew\u00f6lbe f\u00fcr das heutige JuThe. Die Stadtgemeinde Judenburg tat das ihrige dazu und nach f\u00fcnfj\u00e4hrigen aufwendigen Umbauten und Adaptierungsarbeiten durch freiwillige Helfer konnten wir im Herbst 1997 mit dem Spielbetrieb beginnen. Seither haben wir unz\u00e4hlige Theaterproduktionen, fast immer ausverkauften Auff\u00fchrungen, Literaturabende und Musikveranstaltungen durchgef\u00fchrt. Das konnten wir nur mit Hilfe vieler heimischer Sponsoren, nunmehr fast 90 Mitgliedern und eines phantastischen Publikums, des heimischen, aber auch eines, welches weit \u00fcber unsere Bezirksgrenzen hinaus, die freundliche, gem\u00fctliche und \u00e4sthetische Atmosph\u00e4re des \u201eJudenburger Theater in der Mauer\u201c zu sch\u00e4tzen und zu lieben wei\u00df.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-849","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=849"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/849\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":932,"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/849\/revisions\/932"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/juthe.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}