{"id":840,"date":"2024-09-11T21:06:26","date_gmt":"2024-09-11T19:06:26","guid":{"rendered":"https:\/\/juthe.at\/?page_id=840"},"modified":"2024-09-24T10:21:52","modified_gmt":"2024-09-24T08:21:52","slug":"in-memoriam","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/juthe.at\/?page_id=840","title":{"rendered":"In Memoriam"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"421\" src=\"https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Bernd-Flor_Header_Neu-1024x421.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1049\" srcset=\"https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Bernd-Flor_Header_Neu-1024x421.jpg 1024w, https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Bernd-Flor_Header_Neu-300x123.jpg 300w, https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Bernd-Flor_Header_Neu-768x316.jpg 768w, https:\/\/juthe.at\/wp-content\/uploads\/Bernd-Flor_Header_Neu.jpg 1304w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie alle k\u00f6nnen es noch immer nicht fassen, dass unser langj\u00e4hriger Obmann Bernd Flor nicht mehr bei uns ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Er wird nicht mehr in sein geliebtes Theater kommen. Jenes Theater \u2013 sein JuThe \u2013 dessen Erfinder, Gr\u00fcnder, Leiter und guter Geist er war. Er hat f\u00fcr das Theater in seiner unnachahmlicher Art geschrieben, Regie gef\u00fchrt, gespielt, gearbeitet, was immer n\u00f6tig war. Er war eigentlich immer da und an seiner Seite immer seine Frau Ilse.<\/p>\n\n\n\n<p>Bernd hatte sich schon immer f\u00fcr Kultur interessiert. Im Jahr 1989 entstand, im Zuge der Vorbereitungen f\u00fcr die Landesausstellung, die Kunst- und Kulturwerkst\u00e4tte f\u00fcr Literatur Theater und Musik. Ihr Gr\u00fcnder \u2013 Bernd Flor. Bei eben dieser Landesausstellung, ein Jahr sp\u00e4ter, wurde bereits die erste Produktion in diesem Gew\u00f6lbekeller gespielt. 1992 entdeckte Bernd im Geb\u00e4ude der alten Polytechnischen Schule die R\u00e4umlichkeiten des heutigen JuThe. Sofort wusste er: Hier sollte ein Theater entstehen \u2013 sein Theater!<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Freunde und Bekannte unterst\u00fctzen ihn bei dem Vorhaben, obwohl kaum jemand au\u00dfer Bernd, sich vorstellen konnte, dass in den alten Kellerr\u00e4umen wirklich ein Theater entstehen k\u00f6nnte. So war er, hatte Ideen, wo andere keine hatten, und er packte sie an \u2013 immer unterst\u00fctzt von seiner Frau Ilse.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Herbst 1997 konnte mit dem Spielbetrieb begonnen werden. Seither sind viele Produktionen gelaufen. Ein besonderes Anliegen war ihm auch die Jugend. Schon bei den ersten Produktionen wirkten junge Leute mit. So mancher durfte im JuThe erstmalig Theaterluft schnuppern. Manche blieben dem Theater treu, manche schlugen einen ganz anderen Weg ein. Einige sind geblieben, andere weit weg gegangen, aber jede und jeder hat ein St\u00fcck vom Bernd hinausgetragen. Viele sind auch wieder zur\u00fcckgekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor nicht langer Zeit wurde eine Jugendgruppe gegr\u00fcndet, was wiederum ein Verdient von Bernd war. Er wollte, dass junge Menschen hier, in seinem JuThe, von ihm und mit ihm das Theater kennen und lieben lernen. Immer wieder hat er f\u00fcr die Jugend eigene Rollen in die St\u00fccke, seine selbst geschriebenen, aber auch die f\u00fcr die B\u00fchne bearbeiteten, eingebaut. Er wollte, dass Junge und Erwachsene miteinander arbeiten und spielen. Er selbst legte nach wie vor Hand an, wo er gebraucht wurde. Er malte Kulissen, baute am B\u00fchnenaufbau, schraubte, werkte im B\u00fcro. Wann immer man ins Theater kam, war er da, kam gerade oder war gerade gegangen \u2013 stets begleitet von seiner Ehefrau Ilse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alle k\u00f6nnen es noch immer nicht fassen, dass unser langj\u00e4hriger Obmann Bernd Flor nicht mehr bei uns ist. Er wird nicht mehr in sein geliebtes Theater kommen. Jenes Theater \u2013 sein JuThe \u2013 dessen Erfinder, Gr\u00fcnder, Leiter und guter Geist er war. Er hat f\u00fcr das Theater in seiner unnachahmlicher Art geschrieben, Regie gef\u00fchrt, gespielt, gearbeitet, was immer n\u00f6tig war. Er war eigentlich immer da und an seiner Seite immer seine Frau Ilse. Bernd hatte sich schon immer f\u00fcr Kultur interessiert. Im Jahr 1989 entstand, im Zuge der Vorbereitungen f\u00fcr die Landesausstellung, die Kunst- und Kulturwerkst\u00e4tte f\u00fcr Literatur Theater und Musik. Ihr Gr\u00fcnder \u2013 Bernd Flor. Bei eben dieser Landesausstellung, ein Jahr sp\u00e4ter, wurde bereits die erste Produktion in diesem Gew\u00f6lbekeller gespielt. 1992 entdeckte Bernd im Geb\u00e4ude der alten Polytechnischen Schule die R\u00e4umlichkeiten des heutigen JuThe. Sofort wusste er: Hier sollte ein Theater entstehen \u2013 sein Theater! Viele Freunde und Bekannte unterst\u00fctzen ihn bei dem Vorhaben, obwohl kaum jemand au\u00dfer Bernd, sich vorstellen konnte, dass in den alten Kellerr\u00e4umen wirklich ein Theater entstehen k\u00f6nnte. So war er, hatte Ideen, wo andere keine hatten, und er packte sie an \u2013 immer unterst\u00fctzt von seiner Frau Ilse. Im Herbst 1997 konnte mit dem Spielbetrieb begonnen werden. Seither sind viele Produktionen gelaufen. Ein besonderes Anliegen war ihm auch die Jugend. Schon bei den ersten Produktionen wirkten junge Leute mit. So mancher durfte im JuThe erstmalig Theaterluft schnuppern. Manche blieben dem Theater treu, manche schlugen einen ganz anderen Weg ein. Einige sind geblieben, andere weit weg gegangen, aber jede und jeder hat ein St\u00fcck vom Bernd hinausgetragen. Viele sind auch wieder zur\u00fcckgekommen. Vor nicht langer Zeit wurde eine Jugendgruppe gegr\u00fcndet, was wiederum ein Verdient von Bernd war. Er wollte, dass junge Menschen hier, in seinem JuThe, von ihm und mit ihm das Theater kennen und lieben lernen. Immer wieder hat er f\u00fcr die Jugend eigene Rollen in die St\u00fccke, seine selbst geschriebenen, aber auch die f\u00fcr die B\u00fchne bearbeiteten, eingebaut. Er wollte, dass Junge und Erwachsene miteinander arbeiten und spielen. Er selbst legte nach wie vor Hand an, wo er gebraucht wurde. Er malte Kulissen, baute am B\u00fchnenaufbau, schraubte, werkte im B\u00fcro. 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